Schlank war und ist schick …

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Notizen einer Dickmadam

Beim Märchenerzähler Musäus (1735 – 1787)findet man , wenn er die Schönheit eines Menschen beschreibt, oft den Hinweis auf die „schlanke Gestalt“.

Wie zum Beispiel in seiner Libussa:

…“Tue also“, sprach die Elfe, „es soll dich nicht gereuen.“ Hierauf verschwand sie, und es rauschte oben in dem Wipfel nicht anders, als ob sich ein lautes Abendlüftchen darin verfangen hätte und das Laub bewegte. Krokus stund noch eine Weile ganz entzückt über die himmlische Gestalt, die ihm erschienen war. So ein zartes weibliches Geschöpf von schlankem Wuchs und herrlichem Anstand war ihm unter den kurzstämmigen slavischen Dirnen nie vorgekommen. Endlich streckte er sich aufs weiche Moos, ob ihm gleich kein Schlaf in die Augen kam.

oder

Die schlanken Fräuleins hüpften, wie sie bei dem abendlichen Besuch ihrer Mutter zu tun pflegten, derselben freudig entgegen, gaben Rechenschaft von ihrem Tagewerke, brachten ihre Stickerei und Nähwerk zum Beweis ihres kunstreichen Fleißes herbei…

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